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Islandrundfahrt 2009 Bericht PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Dieter Kolb   
Sonntag, 22. März 2009 um 11:29

      

 

7.7.       Flug Hahn - Keflavík       

Reykjavík  AÜF Aurora            100 km

Gute Fahrt nach Hahn, mit Regenbogen,

wenn das kein gutes  Omen ist!

Ich fand die Abflug Position sofort, 

lud meine Damen und das Gepäck aus  

und brachte das Auto zum P7.

Dann in das Terminal gesaust.

Durch das ganze Gebäude gelaufen

und ganz schnell Heinz und Ilse

gesehen, zur Gruppe gebracht.

Weiter gesucht und plötzlich Marlies

gesehen. Auch integriert.

Wo ist nun Rita? Och, kaum war ich wieder auf der Suche,

sah ich sie. Nun waren wir komplett.

Das Einchecken war komplikationslos. 

Nur mussten wir noch 2 Stunden auf den Abflug warten.

Der Flug war einwandfrei.

In Keflavík war die Warterei am Autoschalter sehr nervig.

Aber dann hatte ich nach einer halben Stunde

endlich die Schlüssel

und wir konnten unseren rollenden Untersatz für die

nächsten 14 Tage entern.

45 Minuten später waren wir in Reykjavík bei Aurora.

Dort waren auf dem Frühstücksbuffet unsere Schlüssel

mit einem Zettel auf dem stand,

wohin wir sollen.

Alle untergebracht und dann nach einem kurzen Gespräch mit

Heinz schnell geschlafen.

8.7.       Tunnel, Borgarnés, Eđalfiskur Snaefellshalbinsel,

        AÜF Stykkishólmur      250 km

Nach dem Frühstück zum Wollshop.

Dort wurde viel angeschaut und einiges gekauft.

Zum Kringlan. Dort waren noch alle Läden und die Bank zu,

wir waren eine halbe Stunde zu früh! Aber es ist toll mit Frauen

durch so eine Mall zu gehen,

wenn sie nur schauen und nicht kaufen können!

Geld getauscht, Milch und Kleinigkeiten erworben

und dann ab in Richtung Borgarnes.

Dort Edalfiskur besichtigt –

die Erklärungen durch den Chef waren interessant.

Weiter in Richtung Stykkishólmur. Unterwegs Pause. Dort haben wir Naturbeobachtungen angestellt und uns angeregt unterhalten.

Nach Besichtigung der modernen Kirche,

 

waren wir recht schnell im Hotel, haben eingecheckt und uns danach unseren Wünschen entsprechend auf das AE vorbereitet.

Einige Damen sind ins Schwimmbad, andere durch das Dörfchen gewandert,

Heinz und ich haben uns um die Dokumentation des bisherigen Reiseverlaufs gekümmert. 

AE: Fisch des Tages: Lachs und Blekkja  auf der Haut gebraten mit gedünstetem Gemüse und Kartoffelwedges, Skyrspeise. Marlies hat eine Flasche Weißwein spendiert.

 

9.7.       9h Überfahrt zu den Westfjorden Látrabjarg, Museum, Schwimmbad Patreksfjörđur, Bildudalur             

        AÜF Bildudalur              200 km

Frühsücksbuffet mit frischem Brot und vielen schönen Sachen

Rechtzeitig zum Hafen gekommen und kurz vor 9 auf die Fähre gefahren. Die Fahrt mit Unterbrechung in Flatey war kurzweilig und das ursprünglich trübe Wetter besserte sich immer mehr. Wir stellten Naturbeobachtungen über die Hell- und Dunkelflechten an!

Wieder an Land in Briansleikur, fuhren wir sofort nach Látrabjarg. Dort picknickten wir zunächst unter strahlend blauem Himmel und wanderten dann zu den Vogelfelsen hoch wo wir die diversen Seevögel beobachteten und fotografierten.

Auf der Rückfahrt stoppten wir an dem kleinen Museum, wo wir uns einen Teil des Rettungsfilmes von 1946 anschauten.

Gegen 18 Uhr waren wir in Bildudalur und fanden bald Jon Đorþarson, der uns zu seinem Gästehaus brachte. Wir haben uns eingerichtet und nach kurzer Pause gingen wir zum Verslun gleichzeitig Eisdiele und Restaurant wo wir unser AE bekamen: Champignoncreme Suppe, Lammbraten mit Kartoffeln und Gemüse, Kaffee und Eis mit Erdbeerkuchen – fein.

Wir fuhren zur Unterkunft, einige machten noch einen Spaziergang und recht bald, kurz nach 21 Uhr war Ruhe.

 

10.7.    Fjordschwimmbad, Dynandifoss, Isafjörđur

AÜF Hotel Isafjörđur                200 km

Nach einem ganz passablen Frühstück im Cafe waren wir schon kurz nach 9 Uhr bereit, weiter zu fahren. Nur eine knappe Stunde brauchten wir, um zum Schwimmbad zu kommen.

 

Da wir prima Wetter hatten, wurde das ein langer Aufenthalt, der von allen sehr geschätzt wurde. Als wir wieder trocken und voller Tatendrang waren, ging die Fahrt weiter zum Dynandifoss.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dort haben wir uns zunächst im Anblick dieses majestätischen Wasserfalls gestärkt und haben uns dann an den Aufstieg gemacht. Imposant!! Als wir wieder am Auto waren ging es weiter.

Auf einem Pass wurde eine längere Fotopause gemacht – man denke auf 500m mit  kurzen Ärmeln!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem nächsten Pass kamen wir nach Þingeiri und ich zeigte dieses pittoreske Dörfchen. Ilse wollte Geld wechseln, was in dem Gebäude von Postur und „Spárjörđin (Sparkasse) möglich war und dann outete sich Ilse als alte Postlerin und bekam eine Führung von „Christel von der Post“.

Die anderen hatten derweil ein neues (altes) Cafe entdeckt, wo wir Kaffee mit frischen Waffeln bzw. Kleinur geschlemmt haben.

Danach waren wir recht schnell durch den Tunnel in Ísafjörđur, haben unser Hotel gefunden und eingecheckt.

Telefonate oder Spaziergänge in der Stadt. Um 19 Uhr gab es Nachtessen:

Gemüsesuppe, Lachsforelle mit Gemüse, Kaffee und Skyr mit Erdbeereis.

Ursula hat eine Flasche Wein spendiert. Während des AE verschwand die Sonne hinter einem Berg, erschien aber kurz später wieder.

 

11.7.    Fahrt um Fjorde, Stađur (Kirche),   Holmavík, Brú, Hvamstangi                       AÜF  Gauksmyri          400 km

Schon früh in den Speisesaal. Es war ein

schönes Frühstücksbuffet gerichtet. Schon vor 9

 Uhr waren wir startbereit! Nun ging es durch

 die Fjorde, die Fahrt verlief aber kurzweilig.

1. Stopp war bei einem Kirchlein um den

 Friedhof an zu sehen.

Der nächste Halt war vor einem Pass, dort haben wir uns gestärkt und die wilde Gegend genossen. Da die Sonne sehr schön schien, konnten wir wieder kurzärmelig rumlaufen.

Danach besuchten wir das Kirchlein in Stađur und kauften der Bäuerin (Halbdeutsche) die letzten 18 Weihnachtskarten ab.

Weiter ging es nach Holmavík, das wir vom Auto aus anschauten und dann fuhren wir bis Brú. Die alte Brücke ist ersetzt, dafür steht dort nun eine große Tankstelle mit Versorgungsstation. Hier genossen wir Kaffee und Eis, bevor wir die letzten 40 km bis Gauksmyri unter die Reifen nahmen.

Gegen 16.30 Uhr kamen wir an und bald waren die Zimmer verteilt und belegt.

Um 19 Uhr soll es Grillbuffet geben, mal sehen. Es gab Fohlenfilet und Lamm Stücke mit Beilagen. Gegen 22 Uhr waren fast alle im Bett.

 

12.7.    Blönduós (Wäschemuseum), Glaumbaer, Sauđarkrókur, Holar

        AÜF Hofsós                   300 km

Schon um 9.30 Uhr waren wir nach einem

 guten Frühstück in unserem Auto und kurz

 nach 10 habe ich unsere Damen im Wäscherei

 Museum abgeliefert und bin selbst zum Tanken

 gefahren. Danach habe ich mit Heinz Pall

 besucht, den wir auf der Wiese unterhalb des

 Hauses beim Rundballen aufladen mit

 Ingibjörg getroffen haben.

Beim Wäschemuseum habe ich die Damen wieder aufgesammelt, einige waren schon draußen, einige wären gerne noch länger drin geblieben. 

Es ging weiter nach Viđimyri. Das Kapellchen hat gefallen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und erst recht Glaumbaer! Dieser Torfsodenhof ist immer wieder sehenswert!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Holar, wo wir die Kirche gesehen und dann noch einen Waldspaziergang gemacht haben, waren wir sehr  angetan von Ambiente und der Umgebung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Ziel Hofsós war dann nach 30 Minuten erreicht und im Ort fanden wir auch schnell unsere Vermieterin, die uns in unsere Quartiere brachte.

Um 19.30 Uhr gingen wir zum Essen: Championsuppe, Lammfilet mit karamellisierten Kartoffeln und lauwarmem Rotkraut, Erbsen und Mais.

Nach einem tollen Eisbecher beendeten wir den Restaurant Aufenthalt und gingen in Marlies, Tillis und meine Herberge:

Nebenraum – eine große Wohnung – neben dem Auswanderer Museum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier nahmen wir noch einen Absacker zu uns und bald war Ruhe, trotz totaler Helligkeit.

 

13.7.    Siglufjörđur (Heringsmuseum), Ólafsvík, Dalvík, Ytri-Vík

        AÜF  Ytri-Vík                     200 km  

Um ½ 9  gab es Frühstück, recht ordentlich. Wir fuhren bei diesigem Wetter nach Siglifjörđur ins Heringsmuseum. Wir kommen alle auf  unsere Kosten. Es war für uns richtig schön!

Noch ein kurzer Einkauf und wir fuhren bei starkem Wind über die Lágheiđi. Kurz nach dem Stausee fanden wir ein windgeschütztes Plätzchen in einem kleinen Wald wo wir picknickten.

Bald fuhren wir zum Tagesziel zu Sveinn in Ytri-Vík.

Ása war gerade beim Betten beziehen, Sveinn und Marino waren bei den Häuschen.

Im Pool haben wir uns aufgewärmt, dann geruht und anschließend ein tolles AE von Marino genossen. Blumenkohlsuppe mit frischen Brötchen, Dorschfilet gebacken mit Kartoffeln und Gemüse, danach gab es einen fantastischen Nachtisch: Skyr auf Baisser mit Blaubeeren und Erdbeeren.

Nun wollten die Damen noch spazieren gehen, die Wolken haben sich verzogen und der Wind ist eingeschlafen, dann geht’s vielleicht nochmals ins Bad. Nein, es ging ins Bett.

 

14.7.    Akureyri Gođafoss, Myvatn, Dimmiborgir, Schwimmbad

        AÜF Myvatn                     250 km

 

Gut geschlafen und um 7 Uhr von Brigitte per Handy geweckt worden mit der für uns beruhigenden Nachricht, dass es im Saarland stark regnet – bei uns nieselt es nur. 

Marino zauberte uns ein gutes Frühstück und um 10 Uhr waren wir schon in Akureyri. Stadtbesichtigung, Kirche und kleine Rundfahrt und dann brachte ich meine Lieben ins Weihnachtsland.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dort verweilten sie sich über eine Stunde, wir fuhren dann weiter zum Gođafoss,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

wo ab und zu die Sonne rausschaute. Die Eindrücke waren trotz des trüben Wetters großartig. Es ging weiter nach Laugar wo wir im Tankstellenrestaurant unsere Brote aßen, Kaffe bzw. Kjötsoupa genossen und uns dann in Richtung Dimmuborgir aufmachten. Top!

Nach dem einchecken im Hotel Reynihliđ ließen wir Heinz zum ausruhen zurück und fuhren 6 Damen und ein Guide ins neue Schwimmbad.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Müde aber glücklich warteten wir dann aufs AE.

Das war super, Suppe mit Garnelen und Jakobsmuscheln, Rindfleisch mit Tomatenpesto, Gemüse und Kartoffel, Kokosnußeis mit Mandelsplitter und Schokoladesauce.

Über die kleine Missstimmung schweigt der Chronist.

Danach machten noch einige einen Spaziergang, andere fielen ins Bett.

 

15.7.    Húsavík, Ásbyrgi, Dettifoss, Solfataren

        AÜF Myvatn                     250 km

 

Recht früh konnten wir nach einem exzellenten Frühstück – méđ öllum – zur nächsten Etappe starten. Es nieselte. In Húsavík brachte ich mein Völkchen ins Walmuseum, wo sie begeistert viel Wissenswertes über diese interessanten Meerestiere gesehen haben. Nun gab es Regen, aber wir haben noch die Kirche besichtigt.

In Ásbyrgi war wieder Nieseln angesagt. Unter der Heckklappe unseres Busses haben wir unsere Vesperbrote verdrückt und als Nachtisch Bláberriaskyr genossen. Dann spazierten wir zum See und die Aussichtsplattform und flüchteten uns vor dem einsetzenden Regen in den Bus.

Die Jökullsá á Fjöllum zum Hafragílsfoss war, wie auch die Weiterfahrt trocken. Am Dettifoss hatten wir relativ gutes Wetter und warteten auf Ursula, Rita und Marlies, die vom letzten Wasserfall hierher liefen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Solfataren verschob ich auf morgen, weil dort so viele Autos parkten, dafür fuhr ich flugs zum Schwimmbad, wo wir uns wieder entspannen konnten.

Um 19.30 Uhr trafen wir uns zum AE: Hummersuppe mit Gemüse, Kassler mit Gemüse und kleinen geschwenkten Kartoffeln, Nachtisch war éplaterta méđ rjómi und Kaffee.

Danach wurden noch kleine Spaziergänge gemacht – bei beginnendem Sonnenschein und bald war Bettruhe. 

 

16.7.    Kröpluvirkjún, Möđrudalur, Egilsstađir, Breiđdal

        AÜF Café Margret              270 km

Dafür kamen wir früh aus den Federn, hatten wieder ein tolles Frühstück und waren kurz vor 9 Uhr im Bus. Die Solfataren waren auch bei Nieselregen sehr interessant.

Bei Krafla haben wir nur Víti besucht, die technischen Anlagen durchs Fenster gewürdigt.

Die Weiterfahrt war z.T wegen Nieseln ein wenig negativ beeinflusst, doch in Möđrudalur konnten wir die neuen Anlagen besichtigen und die schöne Gegend betrachten.

Bis Egilsstađir wurde das Wetter nicht wesentlich besser, wir sahen aber vier Rentiere. Wir nahmen unser Picknick im Kaupfélag ein.

Die Wetterlage änderte sich auf dem Pass zum Breiđdal und vier Teilnehmer entschlossen sich, einen Teil des Weges auf Schusters Rappen zu bewältigen.

Nachdem wir sie eingefangen hatten, erreichten wir sehr bald Café Margret, unser Etappenziel.

Dort war dann Ruhepause bis zum AE.

Heilbutt mit Meerrettichsauce, diverse Eise zum Nachtisch. Wieder sehr gut.

20.30 Uhr fertig. Es wurden noch einige Spaziergänge, Wanderungen gemacht.

   17.7. Djupivógur,Höfn,Gletscherlagune,               Tverghammrar, Kirkjugólf

           AÜF Hotel Klaustur              300 km

Frühstück ab 8.30Uhr. Beim Zahlen gab es eine Verzögerung, die nach einem Telefonat mit Visa behoben war. Und schon ging’s weiter. Zunächst um den Berufjord herum nach Djupivogur. Dort wurden die Beine vertreten um wieder Sitzfleisch für die Weiterfahrt zu haben.

Der nächste Stopp war auf der Höhe vor Höfn wo wir den ersten Eindruck vom Vatnajökull bekamen. Immerhin waren trotz des diesigen Wetters 2 Gletscherzungen zu sehen – und es war fast windstill! Für diesen Platz eine Seltenheit.

Nun ging’s am Gletscherrand entlang zur Jökullsá á Lón und dort hatten wir das Glück, trotz ganz vieler Touristen auf das nächste

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Amphibienfahrzeug zu kommen, außerdem schien nun die Sonne! Es gab interessante und spektakuläre Eindrücke von den vielen Eisbergen.

Wenn nun noch länger Sonnenschein gewesen wäre, hätte man´s gar nicht aushalten können, es war auch so ein tolles Erlebnis.

Weiter ging’s nach Skaftafell, das wir rechts liegen ließen um den Fußmarsch zum Svartifoss ab zu kürzen. Auch dort gab es schöne Eindrücke.

Die Fahrt über die Sander und die langen Brücken war wegen der unwirklichen Landschaft imposant. Da beruhigte Nupstađir mit seiner heimeligen Kapelle die Gemüter.

In Tverghammrar machten wir das traditionelle ppenbild

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und erreichten dann gegen 18 Uhr unser Hotel. Nachdem eingecheckt war, gingen einige ins Schwimmbad und kamen dann mit heraushängender Zunge um 19.30 Uhr gerade recht zum AE: Gemüsesuppe, Saibling mit einer interessanten Sauce und Gemüse, als Nachtisch Dessertvariationen.

Unsere Bewegungsaktivisten machten sich noch auf zum Kirkjugólf – einem Vulkanschlot (Hexagonale Granitformationen), der von Eiszeitlichen Gletschern glatt gehobelt wurde, fanden ihn aber nicht.. Nachtruhe.

 

18.7.    Vík, Dyrhólaey, Skogar –Vigabergsfoss, Sagamuseum –oder Landmannalaugar, Grundasafnis

        AÜF Fluđir              250 km

Beim Frühstück wurden wir mit Argusaugen bewacht, dass wir ja nichts einstecken. Mit nur wenig Reiseproviant fuhren wir los.

Auf die Option Landmannalaugar verzichteten wir des Wetters wegen.

Durch die Eldhraun kamen wir nach Vík. Dort wurde zunächst die Wollfabrik gestürmt und einiges gekauft. Nach einer kurzen Ortsbesichtigung ging es weiter bei Nieselregen hoch zum Leuchtturm. Dort sahen wir Lundi und hinterher Dyrahólaey. Das Wetter machte aber die Fernsicht unmöglich.

Skogarfoss, Vigabergsfoss waren weitere Highlights. Nun konnte man auch die Westmännerinseln sehen. Es kam sogar die Sonne raus!

In Hvolsvöttlum besichtigten wir das Sagamuseum – spitze!

Auf der Weiterfahrt gerieten wir in Starkregen mit Hagel, auch mehrere Gewitter erlebten wir – obwohl ich gesagt hatte, dass solche Erscheinungen in Island ganz selten zu beobachten seien. Also konnte ich meiner Gruppe wieder ein Highlight bieten.

Wir kamen gut in der Zeit in Fluđir an, richteten uns im Hotel ein, einige gingen ins Schwimmbad, die anderen ins kleine Museum. Guđjón freute sich.

Nach dem AE: Brokkolisuppe, frischem Wildlachs aus der Hvitá und Skyr Nachspeise gingen noch einige spazieren, einige ins Bett.

 

19.7.    Geysir, Gullfoss, Skalholt, Thingvellir AÜF GH Aurora   250 km

Wir beeilen uns mit dem Frühstück um in Skálholt um 10 Uhr den Gottesdienst besuchen zu können. Wir waren so früh fertig, dass wir noch bei Gunlaugur den sehenswerten Garten anschauen konnten.

Allerdings war in Skálholt schon um 9 Uhr eine Morgenandacht gewesen. So hörten wir einem schönen Orgelspiel zu, besichtigten danach die Kirche und die Umgebung und machten uns dann auf zum Geysir.

Das Wetter war wieder besser geworden, wir hatten sogar Sonnenschein. Der Geysir sprang wie im Bilderbuch und später am Gullfoss war es auch wunderschön.

In der Bude oben  haben wir unsere Brote gegessen, Kaffee getrunken und sind dann am Laugarvatn entlang nach Thingvellir gefahren.

Die Geschichte und Geschichten und diesen Platz haben wir auf uns wirken lassen und fuhren dann zu unserem Quartier Gästehaus Aurora.

Von dort aus bestellte ich im Thirr Frakkar das AE. Steinbeissser,  Dorsch bzw. vegetarisch. Alles schmeckte sehr gut.

Danach war Freizeit für alle. Für mich Bettruhe.

 

20.7.    Reykjavík und Umgebung      

           AÜF GH Aurora              100 km

 

Frühstück war etwas später, da die Geschäfte im Kringlan erst um 10 Uhr öffnen. Dort wurde eifrig erkundet und gekauft. Dann ging’s zum Patchworkladen, den ich aber erst nach dem dritten Anlauf fand.

Natürlich gestaltete es sich äußerst schwierig, meine Damen dort wieder heraus zu lotsen und inzwischen waren wir schon im Zeitverzug, denn um 13 Uhr sollten wir bei Ragnar in Arnanes sein.

Ich gab Gas, als alle an Bord waren, kalkulierte aber 30 Minuten Verspätung ein. Im Tunnel unter dem Walfjord erreichte mich Ragnars Anruf, wo wir seien.

Nach 15 Minuten hielten wir vor seinem Haus.

Im Garten war gedeckt und wir genossen eine herrliche Hühnersuppe – alle waren sich einig, so eine gute Hühnersuppe haben sie noch nie gegessen und einige beschlossen, so etwas in den heimischen Speiseplan auf zu nehmen.

Zum Nachtisch gab es Crèpes mit Schlagsahne und Früchten gefüllt.

Um 15 Uhr verabschiedeten wir uns von den lieben Gastgebern und machten uns auf den Rückweg nach Reykjavík wo wir uns ins Árbæarsafnis begaben.

Bei dem schönen Wetter war es ein Genuss, die verschiedenen Haustypen und die darin befindlichen Ausstellungen anzuschauen. Als um 17 Uhr geschlossen wurde, fuhren wir zum Gästehaus Aurora und nun war Freizeit.

 

21.7.    Reykjavík,    Keflavík ab14.50 Uhr –

        Hahn an 20.15

Schon gegen 9 Uhr hatten alle gefrühstückt, ihre Koffer gepackt und das ganze Gepäck zum Auto gebracht – die Bláa Loniđ zog halt gewaltig und wir hatten bestes Wetter!

An der Lagune angekommen, waren rasch alle umgezogen und kamen schnell in das warme Bad. Einige zog es noch in die Sauna bei 110˚, die anderen ließen sich im Wasser treiben und probierten die mineralische Gesichtsbemalung. Um punkt 12 Uhr trafen wir uns alle am Bus und machten uns auf den letzten Weg in Island – zum Flughafen.

Da wir so schön früh – noch vor 13 Uhr -  ankamen, verlief der Check in stressfrei. Auch die Tax refund ging gemütlich vor sich, was aber auch an der Dame hinter dem Schalter lag.

Nun vertrieb sich jeder die Zeit bis zum Aufruf unserer Maschine nach eigenem gusto. Das Wetter ist weiterhin schön, so dass wir einen ruhigen Flug hatten.

Zuhause erwarten uns unsere Lieben und 30˚.

Mit kleiner Verspätung kamen wir in Hahn an, wo Rita und Marlies schon erwartet wurden.

Wir anderen holten unsere PKW und machten uns auf die Heimfahrt.

Was mir in ganz Island nicht passiert war, geschah dabei: ich bog falsch auf die Autobahn ein und wir hatten unfreiwillig noch einen schönen Blick auf die Mosel!

Um kurz nach 23 Uhr erreichte ich dann mein Heim – dankbar, dass alles so gut gelaufen war.                                                          

 

Die Fahrstrecke in Island war 3020 km

 

 

                                                                                                                                            


 

 
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